Autor: Jens Sienknecht
Es gibt Steine, die liegen einfach nur da: kalt, hart, schwer. Pflastersteine, Hinkelsteine. Und dann gibt es welche, die sind anders. Die liegen nicht einfach nur - sie warten.
So einen Stein finden wir in Snogebæk. Den Kaffesten.
Ein flacher, grauer Brocken mit Meerblick. Morgensonne. Kaffeeduft. Weiße Schrift.
Jeden Morgen sitzt jemand daneben. Auf einem Brett
Es geht um Bestatter, Pastoren und Besucher der Gräber. Der Autor Wiedemann weiß, was auf Friedhöfen passiert.
Es ist eine skurrile Geschichte über die Kirche, den Tod und die Liebe.
Lesen, Wundern, Schmunzeln.
UPT
Foto: Reporter
Der Sonntag hat einen eigenen Gang.
Nicht eilig. Nicht mit viel Hin und Her.
Eher so, als würde die Zeit selbst die Schultern sinken lassen.
Wir gehen los mit Tee. Warm. Für unterwegs. Es sagt: Wir haben Zeit. Und wir teilen sie.
Der Weg führt uns an Stimmen vorbei, an Wochenresten, an dem, was laut war. Noch bevor wir es merken, ist da dieses Lachen, diese Musik, dieses ungebremste