<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>netzpool &#187; pape uli</title>
	<atom:link href="http://netzpool.eu/author/tietjen/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://netzpool.eu</link>
	<description>Presse Lübeck</description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 Sep 2026 12:34:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator>
	<item>
		<title>Lieber Maxim&#8230; weißt du noch?</title>
		<link>http://netzpool.eu/5015/lieber-maxim-weisst-du-noch</link>
		<comments>http://netzpool.eu/5015/lieber-maxim-weisst-du-noch#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=5015</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Damals in der Bieberstraße mit englischen Rosen und Ranunkel für Rada. Weißt du noch? Dein Uli.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5015/lieber-maxim-weisst-du-noch">Lieber Maxim&#8230; weißt du noch?</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/maxim-biller-102-1920x1080.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5017" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/maxim-biller-102-1920x1080-239x300.jpg" alt="maxim-biller-102-1920x1080" width="239" height="300" /></a><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/U1_978-3-462-01211-8.png"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5018" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/U1_978-3-462-01211-8-195x300.png" alt="U1_978-3-462-01211-8" width="195" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damals in der Bieberstraße mit englischen Rosen und Ranunkel für Rada.</p>
<p>Weißt du noch? Dein Uli.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5015/lieber-maxim-weisst-du-noch">Lieber Maxim&#8230; weißt du noch?</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/5015/lieber-maxim-weisst-du-noch/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>REWE und Junge Café &#8211; Was ist da los???</title>
		<link>http://netzpool.eu/5012/rewe-und-junge-cafe-ist-da-los</link>
		<comments>http://netzpool.eu/5012/rewe-und-junge-cafe-ist-da-los#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=5012</guid>
		<description><![CDATA[<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5012/rewe-und-junge-cafe-ist-da-los">REWE und Junge Café &#8211; Was ist da los???</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_59081.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5013" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_59081-225x300.jpg" alt="Screenshot" width="225" height="300" /></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5012/rewe-und-junge-cafe-ist-da-los">REWE und Junge Café &#8211; Was ist da los???</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/5012/rewe-und-junge-cafe-ist-da-los/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Du bringst Ruhe mit &#8211; Jens Sienknecht</title>
		<link>http://netzpool.eu/5009/du-bringst-ruhe-mit-jens-sienknecht</link>
		<comments>http://netzpool.eu/5009/du-bringst-ruhe-mit-jens-sienknecht#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=5009</guid>
		<description><![CDATA[<p>DU BRINGST RUHE MIT. (Über meine Mutter, Hesse und das Dableiben.) »Wenn du da bist, und sei es nur für eine halbe Stunde, dann verbreitest du immer eine große Ruhe. Das tut mir so gut.« Diesen Satz sagte meine Mutter &#8230; <a href="http://netzpool.eu/5009/du-bringst-ruhe-mit-jens-sienknecht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5009/du-bringst-ruhe-mit-jens-sienknecht">Du bringst Ruhe mit &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1 class="post-title published title-X77sOw" dir="auto">DU BRINGST RUHE MIT.</h1>
<h3 class="subtitle subtitle-HEEcLo" dir="auto">(Über meine Mutter, Hesse und das Dableiben.)</h3>
<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/image11.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5010" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/image11-225x300.jpg" alt="image(1)" width="225" height="300" /></a>»Wenn du da bist, und sei es nur für eine halbe Stunde, dann verbreitest du immer eine große Ruhe. Das tut mir so gut.«</p>
<p>Diesen Satz sagte meine Mutter vor drei Jahren zu mir. Sie war damals fünfundneunzig Jahre alt, stark sehbehindert und hatte Wasser in den Beinen. Trotzdem versuchte sie, jeden Tag ihre dreiundsechzig Schritte auf der Terrasse zu gehen.</p>
<p>Dreiundsechzig. Nicht sechzig.</p>
<p>Wer meine Mutter kennt, weiß, dass solche Unterschiede bei ihr durchaus eine Rolle spielen konnten. Wenn sie sich dreiundsechzig Schritte vorgenommen hatte, dann sollten es auch dreiundsechzig sein. Sie war alt und gebrechlich, aber deshalb noch lange nicht nachlässig.</p>
<p>Sie war ihr Leben lang daran gewöhnt, selbst anzupacken. Gemeinsam mit meinem Vater führte sie ein Obst- und Gemüsegeschäft. Dort wurde eingekauft, eingeräumt, gewogen, gerechnet und verkauft. Auf einem alten Foto steht sie in roter Schürze zwischen Kisten, Körben und einer großen Waage. Sie lächelt in die Kamera und wirkt wie eine Frau, die genau weiß, was zu tun ist.</p>
<p>Auch deshalb fiel es ihr schwer, nach und nach auf Hilfe angewiesen zu sein.</p>
<p>Ich fuhr damals jede Woche zu ihr. Hin und zurück waren es rund hundert Kilometer. Ich kochte für zwei oder drei Tage vor, kaufte für den Rest der Woche ein und kümmerte mich um alles, was sich in einem Leben ansammelt, das allein nicht mehr vollständig zu bewältigen ist: Lebensmittel, Medikamente, Fragen, Entscheidungen und Gespräche, bei denen ich häufig nicht wusste, ob meine Mutter eine Antwort erwartete oder nur jemanden brauchte, der ihr zuhörte.</p>
<p>Bi einem dieser Besuche sagte sie den Satz von der Ruhe, die ich mitbrächte.</p>
<p>Ich empfand ihn als eines der schönsten Komplimente, das sie mir machen konnte. Allzu viele hatte ich von ihr in meinem Leben nicht gehört. Sie lobte nicht mein Essen, sprach nicht über die vollen Einkaufstaschen und auch nicht über die gefahrenen Kilometer. Sie sprach von meiner Anwesenheit.</p>
<p>Offenbar veränderte sich etwas für sie, sobald ich das Zimmer betrat. Ihre Sorgen verschwanden nicht. Ihre Augen wurden nicht besser, das Wasser in den Beinen ging nicht zurück, und aus den dreiundsechzig Schritten wurden keine hundert. Aber für eine Weile wurde es ruhiger.</p>
<p>Damals war ich derjenige, der Ruhe ausstrahlte. Jedenfalls in diesem Raum und für diese halbe Stunde.</p>
<p>Heute, drei Jahre später, ist die Situation eine andere.</p>
<p>Meine Mutter ist inzwischen achtundneunzig Jahre alt, lebt in einem Pflegeheim und ist an Demenz erkrankt. Aus ihrem eigenen Zuhause, der Terrasse und den genau abgezählten Schritten ist ein klein gewordener Lebensraum geworden. Fast alles muss für sie getan und vieles für sie entschieden werden. Das Alter hat ihr nicht nur die Beweglichkeit und Selbstständigkeit genommen. Es nimmt ihr zunehmend auch die Erinnerung an das, was gewesen ist.</p>
<p>Ich schrieb damals in mein Tagebuch: »Altern ist ein schwieriges Geschäft.«</p>
<p>Dieser Satz stimmt noch immer. Nur weiß ich heute besser, wie schwierig dieses Geschäft tatsächlich ist. Es geht nicht allein um nachlassende Kraft, schlechte Augen oder unsichere Schritte. Es geht auch um den Verlust der eigenen Stellung in der Welt.</p>
<p>Meine Mutter war es gewohnt, etwas zu gelten. Im Geschäft, in der Familie und eigentlich überall, wo sie auftrat. Sie konnte stolz, bestimmend und in ihren Urteilen sehr sicher sein. Und auch ungerecht.</p>
<p>In meinem damaligen Eintrag schrieb ich sogar von ihrer Arroganz und Wichtigtuerei. Heute stolpere ich über diese Wörter. Sie sind nicht völlig falsch. Unsere gemeinsame Geschichte war keineswegs frei von Kränkungen, Widerständen und Auseinandersetzungen. Es wäre unehrlich, daraus nachträglich eine durchgehend innige Mutter-Sohn-Beziehung zu machen. Dennoch erscheinen mir diese Begriffe heute hart. Zu hart.</p>
<p>Die Demenz macht unsere Vergangenheit nicht ungeschehen und verwandelt das Schwierige nicht plötzlich in etwas Gutes. Aber sie verändert das Gewicht der Dinge. Früher konnte ich mich über einen Satz meiner Mutter mächtig ärgern. Heute wäre ich froh, wenn ein vertrauter Satz von ihr zurückkäme. Früher wollte und musste ich ihr widersprechen. Heute möchte ich sie erreichen.</p>
<p>Auch meine Aufgabe hat sich verändert. Damals kam ich mit gekochtem Essen und vollen Einkaufstaschen. Ich konnte ihren Alltag erleichtern und wenigstens einen Teil ihrer Probleme lösen. Heute kann ich ihr die Erinnerung nicht zurückbringen, die Demenz nicht aufhalten und ihr das Alter nicht abnehmen. Ich kann mich zu ihr setzen, ihre Hand nehmen, wenn sie es zulässt, mit ihr reden und mit ihr schweigen.</p>
<p>Ruhe auszustrahlen bedeutet deshalb heute etwas anderes. Damals konnte ich auch deshalb Ruhe ausstrahlen, weil ich handlungsfähig war. Ich konnte kochen, organisieren und Entscheidungen treffen. Ich hatte einen Teil der Lage im Griff.</p>
<p>Heute besteht Ruhe darin, auszuhalten, dass ich kaum noch etwas im Griff habe – vom bürokratischen Kram abgesehen. Das ist schwerer.</p>
<p>Ich habe mich lange für denjenigen gehalten, der einen Raum betritt und etwas ordnet. Mehr als vierzig Jahre Lehrer hinterlassen Spuren. Ein Lehrer sieht, was nicht funktioniert, überlegt, was getan werden muss, und wenn niemand anfängt, fängt er eben selbst an.</p>
<p>Auch in unserer Familie war und bin ich häufig derjenige, der plant, kocht, schreibt, erinnert und darauf achtet, dass nichts verloren geht. Doch seit meinem damaligen Tagebucheintrag habe ich erfahren müssen, dass sich längst nicht alles ordnen lässt.</p>
<p>Ich habe einen Sohn verloren. Ich bin an Krebs erkrankt und zum Glück wohl erfolgreich behandelt worden. Und mein Herz hat mir ziemlich unmissverständlich mitgeteilt, dass auch mein Körper nicht bereit ist, sich dauerhaft meinen Vorstellungen von einem geregelten Leben unterzuordnen.</p>
<p>Die alte Frage hat sich dadurch verschoben. Bin ich derjenige, der Ruhe ausstrahlt, oder derjenige, der beruhigt werden muss?</p>
<p>Heute lautet meine Antwort: Ich bin beides.</p>
<p>Es gibt weiterhin Menschen, denen meine Anwesenheit guttut. Das hoffe ich jedenfalls bei meiner Frau, meinen Kindern und Enkelkinder, bei Freunden und auch bei meiner Mutter.</p>
<p>Aber ich kenne inzwischen ebenfalls die andere Seite. Ich weiß, wie es ist, wenn eine Untersuchung bevorsteht, der Körper Warnzeichen sendet oder ein Verlust plötzlich wieder so gegenwärtig wird, als wäre kaum Zeit vergangen.</p>
<p>Dann brauche ich selbst einen Menschen, der nicht sofort eine Lösung anbietet und auch nicht behauptet, alles werde schon wieder gut. Einen Menschen, der einfach da ist.</p>
<p>Vor wenigen Tagen habe ich nach Jahrzehnten wieder Hermann Hesses »Narziß und Goldmund« gelesen. Ich hatte das Buch schon früher gelesen, vermutlich sogar mehrmals. Diesmal hat es mich stärker berührt. Gewiss nicht, weil ich klüger geworden bin. Ich bin älter geworden.</p>
<p>Ein Buch bleibt dasselbe. Der Leser, der es nach Jahrzehnten wieder aufschlägt, ist ein anderer.</p>
<p>Früher interessierten mich vor allem die beiden unterschiedlichen Lebenswege. Narziß, der Denker, bleibt im Kloster und versucht, das Leben zu verstehen. Goldmund zieht hinaus in die Welt. Er liebt, leidet, wird Künstler und will das Leben erfahren.</p>
<p>Heute sehe ich stärker, dass keiner von beiden allein die ganze Wahrheit besitzt.</p>
<p>Narziß erkennt früh, dass Goldmund nicht für das geregelte Leben im Kloster geschaffen ist. Er hilft ihm zugleich, die beinahe ausgelöschte Erinnerung an seine Mutter wiederzufinden. Sie hatte die Familie verlassen. Goldmunds Vater sprach von ihr als einer sündhaften Frau und ließ den Sohn glauben, er müsse durch ein frommes Leben ihre Verfehlungen sühnen. Aus der geliebten Mutter seiner Kindheit war so eine Frau geworden, für die er sich schämen sollte.</p>
<p>Durch Narziß erinnert Goldmund sich wieder daran, wie sehr er seine Mutter geliebt hatte. Er erkennt auch, dass er ihr ähnlicher ist als seinem Vater. Wie sie muss er das geordnete Leben verlassen und hinaus in die Welt.</p>
<p>Das Bild der Mutter begleitet ihn fortan. Er erkennt es in den Frauen, die er liebt, in der Lust, in der Geburt, im Schmerz und schließlich im Tod. Als Goldmund in einer Kirche eine geschnitzte Madonna sieht, berührt ihn deren Gesicht so stark, dass er selbst das Bildhauerhandwerk erlernt.</p>
<p>Sein größter künstlerischer Traum bleibt eine eigene Mutterfigur. Es soll kein genaues Abbild seiner leiblichen Mutter werden. Goldmund möchte eine große Eva-Mutter gestalten, in der das ganze Leben enthalten ist: Liebe und Angst, Geburt und Tod, Güte und Grausamkeit.</p>
<p>Diese Figur schnitzt er nie.</p>
<p>Lange glaubt er, sein Leben müsse deshalb unvollendet bleiben. Erst im Sterben begreift er es anders: Nicht seine Hände formen die Mutter. Nun ist es die Mutter, die ihn formt, ihn vom Leben löst und zu sich zurückholt.</p>
<p>Dann fragt er Narziß:</p>
<p>»Aber wie willst denn du einmal sterben, Narziß, wenn du doch keine Mutter hast? Ohne Mutter kann man nicht lieben. Ohne Mutter kann man nicht sterben.«</p>
<p>Dieser Satz hat mich beim Wiederlesen getroffen.</p>
<p>Meine Mutter ist nicht Goldmunds große Eva-Mutter. Unsere Beziehung war zu widersprüchlich für solch vollkommenes Mutterbild. Aber sie hat mich geprägt – auch dort, wo ich mich gegen sie gewehrt habe, und auch in Eigenschaften, die ich nicht von ihr übernehmen wollte.</p>
<p>In mir selbst erkenne ich beide Seiten aus Hesses Buch. Von Narziß habe ich die Disziplin, das Schreiben, das tägliche Prüfen und den Wunsch, Ordnung in das Leben zu bringen. Die andere Seite kennt das Meer auf Bornholm, die Musik, lange Wege, Bücher, das Essen an einem großen Tisch, das Lachen meiner Kinder und die Fragen meiner Enkelkinder.</p>
<p>Wenn ich meine Mutter besuche, brauche ich beides: die Klarheit, nicht jede Veränderung zu dramatisieren, und die Offenheit für das, was in diesem Augenblick noch möglich ist. Einen Blick, eine Bewegung ihrer Hand, ein unerwarteter Satz oder ein kurzes Lächeln.</p>
<p>In der kommenden Woche werde ich wieder zu ihr fahren. Ich weiß nicht, in welcher Verfassung ich sie antreffen werde, ob sie mich sofort erkennt, etwas erzählt oder ob wir nur nebeneinandersitzen.</p>
<p>Ich werde keine Mahlzeiten für mehrere Tage mitbringen und keine dreiundsechzig Schritte zählen. Ihr früheres Leben kann ich nicht wiederherstellen.</p>
<p>Aber ich kann die Tür öffnen, zu ihr hineingehen und mich neben sie setzen.</p>
<p>Dann gilt für diese halbe Stunde womöglich noch immer der Satz, den sie mir vor drei Jahren geschenkt hat:</p>
<p>»Wenn du da bist, dann verbreitest du eine große Ruhe.«</p>
<p>Heute weiß ich, dass diese Ruhe nicht bedeutet, alles im Griff zu haben.</p>
<p>Sie bedeutet:</p>
<p>Ich bin da.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5009/du-bringst-ruhe-mit-jens-sienknecht">Du bringst Ruhe mit &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/5009/du-bringst-ruhe-mit-jens-sienknecht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn meine Kinder lachen &#8211; Jens Sienknecht</title>
		<link>http://netzpool.eu/5006/wenn-meine-kinder-lachen-jens-sienknecht</link>
		<comments>http://netzpool.eu/5006/wenn-meine-kinder-lachen-jens-sienknecht#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=5006</guid>
		<description><![CDATA[<p>WENN MEINE KINDER LACHEN. (Vaterliebe. Bornholm klingt nach.) »Bobo, kennst du das?« Aus dem Handy kommt ein Lied. Ich höre ein paar Sekunden zu. »Nein.« »Du kennst das nicht?« »Nein.« Ein kurzer Blick in die Runde. Offenbar hat der Ruf &#8230; <a href="http://netzpool.eu/5006/wenn-meine-kinder-lachen-jens-sienknecht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5006/wenn-meine-kinder-lachen-jens-sienknecht">Wenn meine Kinder lachen &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1 class="post-title published title-X77sOw" dir="auto">WENN MEINE KINDER LACHEN.</h1>
<h3 class="subtitle subtitle-HEEcLo" dir="auto">(Vaterliebe. Bornholm klingt nach.)</h3>
<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/image2.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5007" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/image2-279x300.jpg" alt="image" width="279" height="300" /></a><br />
»Bobo, kennst du das?«</p>
<p>Aus dem Handy kommt ein Lied.</p>
<p>Ich höre ein paar Sekunden zu.</p>
<p>»Nein.«</p>
<p>»Du kennst das nicht?«</p>
<p>»Nein.«</p>
<p>Ein kurzer Blick in die Runde.</p>
<p>Offenbar hat der Ruf des Großvaters als wandelndes Musikarchiv soeben einen ersten Kratzer bekommen.</p>
<p>Wir sitzen an unserem langen Tisch im Ferienhaus auf Bornholm und spielen HITSTER. Auf jeder Karte befindet sich ein QR-Code. Einer scannt ihn mit dem Handy, ein Lied erklingt – und dann beginnt das große Raten.</p>
<p>Interpret?<br />
Titel?<br />
Und vor allem: aus welchem Jahr?</p>
<p>Die Karte muss an der richtigen Stelle in die eigene musikalische Zeitleiste gelegt werden.</p>
<p>Für einen Menschen, der seit Jahrzehnten Musik hört, Schallplatten gekauft, Kassetten bespielt und später Playlists zusammengestellt hat, klingt das zunächst nach einer durchaus lösbaren Aufgabe.</p>
<p>Bis ein Lied aus den letzten fünf Jahren kommt.</p>
<p>»2021«, sage ich.</p>
<p>»2017.«</p>
<p>Vier Jahre daneben.</p>
<p>Kann passieren.</p>
<p>Beim nächsten bin ich mir sicher.</p>
<p>»Das ist aus den Achtzigern.«</p>
<p>»1994.«</p>
<p>Nun gut.</p>
<p>Auch Großväter dürfen sich zeitlich verirren.</p>
<p>Die drei Mädchen spielen ebenfalls mit. Das ist schon erstaunlich.</p>
<p>Manche dieser Lieder sind Jahrzehnte älter als sie.</p>
<p>Trotzdem sitzen sie aufmerksam da.</p>
<p>»Das ist alt.«</p>
<p>»Wie alt?«</p>
<p>»Sehr alt.«</p>
<p>»Also vor 2000?«</p>
<p>Mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein, wenn ein 76-Jähriger mit am Tisch sitzt.</p>
<p>Es wird geraten, widersprochen und gelacht. Karten wandern hin und her. Einer erkennt einen Interpreten sofort. Ein anderer ist felsenfest davon überzeugt, dass ein Lied mindestens zehn Jahre jünger sein müsse.</p>
<p>Und immer wieder dieses kleine Triumphgefühl:</p>
<p>»Hab ich doch gesagt!«</p>
<p>Dabei hatte der Tag ganz gewöhnlich begonnen.</p>
<p>Regen war angesagt gewesen. Deshalb waren wir nach Rønne gefahren. Ein bisschen Innenstadt, ein bisschen Einkaufen, eine neue Pfanne für Oma und Opa.</p>
<p>Und natürlich Softeis.</p>
<p>Ich stehe irgendwann mit zwei dieser riesigen dänischen Softeiswaffeln da und muss selbst darüber lachen.</p>
<p>So sieht also einer aus, der glaubt, seine Familie mit Eis versorgen zu müssen.</p>
<p>Ein paar Tage vorher war ich morgens wieder am Balka-Strand baden gewesen.</p>
<p>Und dort war plötzlich ein Bild aus einem anderen Leben da.</p>
<p>Vor vielen Jahrzehnten bin ich an diesem Strand schon morgens gegen halb sieben mit einem Kinderwagen unterwegs gewesen. Den Strand entlang Richtung Snogebæk und wieder zurück.</p>
<p>Der kleine Kerl sollte noch ein bisschen schlafen.</p>
<p>Und wahrscheinlich sollte auch sein Vater ein bisschen zur Ruhe kommen.</p>
<p>Ich sehe diesen jungen Mann heute beinahe vor mir.</p>
<p>Er schiebt seinen Kinderwagen durch den Sand und hat keine Ahnung davon, dass ihm dieser Augenblick knapp vierzig Jahre später wieder einfallen wird.</p>
<p>Damals war ich der Vater mit dem Kinderwagen.</p>
<p>Heute stehe ich morgens mit meinen Enkeln wieder an diesem Strand. Wieder in der Ostsee.</p>
<p>Derselbe Strand.<br />
Dasselbe Licht.</p>
<p>Und irgendwo dazwischen ein ganzes Leben.</p>
<p>Als junger Vater war ich mittendrin.</p>
<p>Arbeit.<br />
Kinder.<br />
Schule.<br />
Termine.<br />
Einkaufen.<br />
Auto reparieren.<br />
Hausraten bezahlen.<br />
Ferien planen.</p>
<p>Meine Liebe zu den Kindern war damals nicht kleiner.</p>
<p>Mit dreißig bestand Vaterliebe oft darin, etwas zu tun.</p>
<p>Trösten.<br />
Fahren.<br />
Reparieren.<br />
Geld verdienen.<br />
Vorlesen.<br />
Warten.<br />
Grenzen setzen.<br />
Da sein.</p>
<p>Und vermutlich glaubt jeder junge Vater eine Zeit lang, dass dieses Leben einfach immer so weitergeht.</p>
<p>Man schiebt den Kinderwagen.</p>
<p>Und weiß noch nicht, wie kostbar allein das Schieben einmal sein wird.</p>
<p>Heute brauche ich für meine Kinder viel weniger zu tun.</p>
<p>Und gerade deshalb sehe ich sie genauer.</p>
<p>Vor ein paar Tagen stehen wir gemeinsam in der Küche.</p>
<p>Spaghetti Bolognese für eine große Familie.</p>
<p>Eine Enkelin will eine Packung Spaghetti öffnen.</p>
<p>»Wo ist eine Schere?«</p>
<p>»Komm, ich verrate dir einen Trick. Ohne Schere. Ganz einfach.«</p>
<p>Ich nehme die Packung und schlage das untere Ende kräftig auf die Arbeitsplatte.</p>
<p>Klack.</p>
<p>Offen.</p>
<p>Sie sieht mich an.</p>
<p>»Das kann ich auch.«</p>
<p>Natürlich kann sie das.</p>
<p>Die nächsten drei Packungen gehören ihr.</p>
<p>Mehr ist es nicht. Ein Handgriff in einer Ferienhausküche.</p>
<p>Keiner wird später vermutlich sagen:</p>
<p>»Weißt du noch, 2026, als Bobo uns gezeigt hat, wie man eine Spaghettipackung ohne Schere aufmacht?«</p>
<p>Obwohl – bei unserer Familie würde ich das nicht völlig ausschließen.</p>
<p>Aber Familie besteht eben auch aus solchen Dingen.</p>
<p>Aus Handgriffen.<br />
Geschichten.<br />
Rezepten.<br />
Liedern.<br />
Sätzen.</p>
<p>Aus etwas, das einer vormacht und ein anderer weitermacht.</p>
<p>Und aus Augenblicken, deren Bedeutung man oft erst Jahre später ganz versteht.</p>
<p>In meinem stillen Tagebuch frage ich mich abends oft:</p>
<p>War heute genug von dem dabei, was mir wichtig ist?</p>
<p>Mit sechsundsiebzig sind das immer seltener die großen Dinge.</p>
<p>Eher solche Augenblicke.</p>
<p>Ich möchte sie nur nicht übersehen..</p>
<p>Es ist fast 23 Uhr, als wir immer noch spielen.</p>
<p>Die kleineren Enkel schlafen längst in ihren Betten. Im Haus ist es ruhiger geworden. Am langen Tisch sitzen nur noch die Größeren und wir Erwachsenen.</p>
<p>Und irgendwann bin ich nicht mehr nur Mitspieler.</p>
<p>Ich schaue.</p>
<p>Meine beiden Töchter sitzen da.</p>
<p>Mein Sohn.</p>
<p>Die älteren Enkelkinder.</p>
<p>Alle reden durcheinander.</p>
<p>»Das kann niemals aus den Siebzigern sein.«</p>
<p>»Doch!«</p>
<p>»Bobo, du bist dran.«</p>
<p>»Moment. Ich muss erst mal hören.«</p>
<p>»Du hörst schon seit einer Minute.«</p>
<p>Gelächter.</p>
<p>Ich sehe meine Kinder an.</p>
<p>Nicht die Kinder von damals.</p>
<p>Die Erwachsenen, die aus ihnen geworden sind.</p>
<p>Und ich weiß, was hinter manchen dieser Gesichter liegt.</p>
<p>Jahre, in denen nicht alles leicht war.<br />
Sorgen.<br />
Abschiede.<br />
Zeiten, in denen ich als Vater gern etwas abgenommen hätte und längst wusste, dass ein Vater seinen erwachsenen Kindern nicht mehr alles abnehmen kann.</p>
<p>Das gehört wohl auch zur Vaterliebe.</p>
<p>Früher glaubte ich, ich müsse etwas tun.</p>
<p>Heute weiß ich öfter, dass ich nur da sein kann.</p>
<p>Zuhören.<br />
Mittragen.<br />
Warten.</p>
<p>Und mich freuen, wenn das Leben für einen Abend leicht wird.</p>
<p>Meine Kinder lachen.</p>
<p>Für mich ist das an diesem Abend alles.</p>
<p>Ich sitze da, sehe in ihre Gesichter und höre ihre Stimmen.</p>
<p>Für ein paar Stunden muss niemand stark sein.</p>
<p>Niemand etwas regeln.</p>
<p>Niemand etwas aushalten.</p>
<p>Niemand irgendwohin.</p>
<p>Wir sitzen einfach an diesem langen Tisch auf Bornholm.</p>
<p>Ein Lied läuft.</p>
<p>Eine Karte wird falsch gelegt.</p>
<p>Die Mädchen am Tisch protestieren.</p>
<p>Und wieder geht das Lachen um den Tisch.</p>
<p>Ich merke, wie warm mir ums Herz wird.</p>
<p>Vaterliebe im Alter bedeutet für mich das:</p>
<p>Die eigenen Kinder anzusehen und nicht mehr ständig darüber nachzudenken, was man noch für sie tun müsste.</p>
<p>Sondern froh zu sein, dass sie da sind.</p>
<p>Dass sie ihren Weg gehen.</p>
<p>Dass sie lieben.</p>
<p>Dass sie selbst Eltern geworden sind.</p>
<p>Und dass sie an einem solchen Abend miteinander lachen können.</p>
<p>Vor knapp vierzig Jahren schob ich hier auf Bornholm einen von ihnen im Kinderwagen durch den Sand.</p>
<p>Heute sitze ich mit meinen Kindern und ihren Kindern an einem Tisch.</p>
<p>Dazwischen liegt unser Leben.</p>
<p>So viele Aufbrüche.</p>
<p>So viele Umwege.</p>
<p>So viele Sorgen.</p>
<p>So viele Abschiede.</p>
<p>Und zum Glück auch:</p>
<p>Wiederankünfte.</p>
<p>An diesem Abend brauche ich keinen besonderen Gedanken mehr.</p>
<p>Keine Erkenntnis.</p>
<p>Keinen Plan.</p>
<p>Ich sitze einfach da.</p>
<p>Sehe meine Familie.</p>
<p>Und höre sie lachen.</p>
<p>Auf dem Foto von diesem Tag sieht man es mir wohl an.</p>
<p>Bobo nennt es:</p>
<p>WOHLERFÜLLT.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5006/wenn-meine-kinder-lachen-jens-sienknecht">Wenn meine Kinder lachen &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/5006/wenn-meine-kinder-lachen-jens-sienknecht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das doppelte Lottchen &#8211; Jens Sienknecht</title>
		<link>http://netzpool.eu/5003/das-doppelte-lottchen-jens-sienknecht</link>
		<comments>http://netzpool.eu/5003/das-doppelte-lottchen-jens-sienknecht#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=5003</guid>
		<description><![CDATA[<p>DAS DOPPELTE LOTTCHEN UND UNSERE ZWEI (Über Zwillinge, zwei Eisbären und das Glück gemeinsam aufzuwachsen.) Achtung: Weiterleiten an Redaktionen Hamburg, Berlin. Copyright beachten. »Heute schauen wir noch einen Film.« Eigentlich ist es schon spät. Eine liegt auf dem Boden. Die &#8230; <a href="http://netzpool.eu/5003/das-doppelte-lottchen-jens-sienknecht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5003/das-doppelte-lottchen-jens-sienknecht">Das doppelte Lottchen &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1 class="post-title published title-X77sOw" dir="auto">DAS DOPPELTE LOTTCHEN UND UNSERE ZWEI</h1>
<h3 class="subtitle subtitle-HEEcLo" dir="auto">(Über Zwillinge, zwei Eisbären und das Glück gemeinsam aufzuwachsen.)</h3>
<p>Achtung: Weiterleiten an Redaktionen Hamburg, Berlin. Copyright beachten.</p>
<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Doppelte-Lottchen.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5004" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Doppelte-Lottchen-214x300.jpg" alt="Doppelte Lottchen" width="214" height="300" /></a>»Heute schauen wir noch einen Film.«</p>
<p>Eigentlich ist es schon spät.</p>
<p>Eine liegt auf dem Boden.<br />
Die andere auf dem Sofa.<br />
Jede hat einen großen Eisbären im Arm.</p>
<p>Und die große Schwester sitzt daneben. Ohne Eisbär.</p>
<p>Hinter uns liegt ein schöner Tag mit den Enkelkindern hier in Buxtehude. Nun schauen wir gemeinsam »Das doppelte Lottchen« nach Erich Kästner, in der neueren Verfilmung von 2017.</p>
<p>Keines der Mädchen schläft ein.</p>
<p>Zwischendurch kommt ihr Papa nach unten. Vermutlich in der Hoffnung, ein eingeschlafenes Kind nach oben tragen zu können.</p>
<p>Vergebliche Mühe.<br />
Kästner hat die Schlafenszeit übernommen.</p>
<p>Die Eisbären gehören bei uns unbedingt dazu. Früher gehörten sie unseren Kindern. Heute werden sie von deren Kindern in Beschlag genommen. Kaum sind die Enkel angekommen, holt sich jedes seinen Eisbären. Und der muss selbstverständlich auch mit ins Bett.</p>
<p>Wir haben die Bären all die Jahre aufgehoben.<br />
Offenbar werden sie noch gebraucht.</p>
<p>Auf dem Bildschirm begegnen sich Lotte und Luise in einem Ferienheim. Zwei Mädchen, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen und zunächst überhaupt nicht leiden können. Bis sie entdecken, dass sie Zwillinge sind.</p>
<p>Ihre Eltern haben sich getrennt, als die beiden noch klein waren. Jede ist bei einem anderen Elternteil aufgewachsen. Keine wusste von der anderen.</p>
<p>Nun wollen sie wissen, wer ihnen all die Jahre gefehlt hat.</p>
<p>Lotte und Luise nehmen die Sache selbst in die Hand.</p>
<p>Sie tauschen die Rollen und versuchen, ihre Familie wieder zusammenzubringen.</p>
<p>Darin liegt der schmerzhafte Kern dieser Geschichte:</p>
<p>Die Erwachsenen haben entschieden. Die Kinder müssen mit den Folgen leben.</p>
<p>Aber Kästner lässt sie nicht bloß darunter leiden. Lotte und Luise handeln selbst.</p>
<p>Das gefällt mir an der Geschichte.</p>
<p>Lotte fährt zum Vater, Luise zur Mutter. Während die Erwachsenen sich über das veränderte Verhalten ihrer vermeintlich vertrauten Tochter wundern, müssen die Mädchen sich in einem fremden Alltag zurechtfinden.</p>
<p>Unsere beiden sehen sich nicht zum Verwechseln ähnlich. Wer sie kennt, könnte sie niemals vertauschen.</p>
<p>Die eine ist die eine.</p>
<p>Die andere ist die andere.</p>
<p>Das war schon immer so.</p>
<p>Aber sie sind Zwillinge.</p>
<p>Ich schaue immer wieder vom Bildschirm zu ihnen.</p>
<p>Die eine auf dem Boden.<br />
Die andere auf dem Sofa.</p>
<p>Beide völlig versunken.<br />
Und beide so unverwechselbar sie selbst.</p>
<p>Zwillinge haben in unserer Familie eine längere Geschichte.</p>
<p>Momo, ihre Oma und meine Frau, ist ebenfalls eine Zwillingsschwester. Sie und ihre Schwester stehen sich bis heute sehr nahe. Und sind doch in vielen Lebensbereichen sehr verschieden.</p>
<p>Das kenne ich also schon deutlich länger, als ich Bobo heiße.</p>
<p>Zwei Menschen können denselben Geburtstag haben, viele frühe Erinnerungen teilen und einander eng verbunden sein. Trotzdem gehen sie unterschiedlich durchs Leben. Was der einen wichtig ist, muss für die andere längst nicht dieselbe Bedeutung haben.</p>
<p>Bei unseren Enkelinnen ist das ebenfalls schon deutlich zu erkennen.</p>
<p>Ich sehe sie zusammen und freue mich über ihre Verbundenheit. Und dann sehe ich jede einzeln. Mit ihrem eigenen Kopf. Ihren Vorlieben. Ihrer Art, auf die Welt zu reagieren.</p>
<p>Auf dem Bildschirm gelingt der Rollentausch.</p>
<p>Während der Film weiterläuft, denke ich an den Tag ihrer Geburt.</p>
<p>In meinem Buch »HERZ, SOFTEIS UND EINE INSEL« habe ich davon erzählt. Das Kapitel heißt »Willkommen, ihr Zwei«.</p>
<p>Damals glaubten wir, noch sechs Wochen Zeit zu haben.</p>
<p>Unser Wohnzimmer war gerade leer geräumt, der Parkettboden frisch geölt. Die Möbel sollten zurück an ihren Platz. Alles sollte fertig sein.</p>
<p>Dann hielt mir Momo an einem Mittwochmorgen das Handy hin.</p>
<p>Unsere Tochter war im Krankenhaus.<br />
Die beiden Mädchen wollten früher kommen.</p>
<p>Kurz vor eins rief unsere Tochter an. Die Kleinen waren da. Noch so winzig.</p>
<p>Ich musste das Telefon weitergeben, weil ich so weinte.</p>
<p>Zum Glück saß ich auf dem Beifahrersitz.</p>
<p>Am Abend standen wir nach der langen Fahrt auf dem Krankenhausflur. Die Besuchszeit war längst vorbei. Eine Krankenschwester ließ sich erweichen.</p>
<p>Fünfzehn Minuten gingen noch.</p>
<p>Unsere Tochter saß müde im Bett, einen Apfel in der Hand. Die beiden Kleinen durften wir noch nicht sehen. Sie waren zu früh geboren und lagen im Brutkasten.</p>
<p>Aber unsere Tochter konnten wir sehen.<br />
Und dieses Leuchten in ihren Augen.</p>
<p>Wir weinten vor Erleichterung.</p>
<p>Heute liegen die beiden bei uns im Wohnzimmer.<br />
Mit Eisbären im Arm, die früher schon ihren Eltern gehörten.</p>
<p>Aus zwei winzigen Wundern sind zwei Mädchen geworden.</p>
<p>Eine liegt auf dem Boden.</p>
<p>Eine auf dem Sofa.</p>
<p>Beide sind gefangen von einer Geschichte, die Erich Kästner 1949 veröffentlicht hat und die Kinder und Erwachsene noch immer erreicht.</p>
<p>Ich schaue wieder zum Fernseher.</p>
<p>Inzwischen wird es für Lotte schwierig. Beim Vater gerät sie in eine heikle Situation. Gerade jetzt braucht sie die Verbindung zu ihrer Schwester. Über ihre Handys haben die beiden einander bisher helfen können.</p>
<p>Dann geht das Handy kaputt.<br />
Der Kontakt bricht ab.</p>
<p>Lotte ist verzweifelt und wird krank.</p>
<p>Später entdeckt die Mutter den Rollentausch. Gemeinsam mit Luise ruft sie den Vater an. Schließlich machen sich die beiden auf den Weg nach Salzburg.</p>
<p>Die Schwestern finden wieder zusammen.</p>
<p>Am Ende wollen Lotte und Luise vor allem eines: zusammenbleiben.</p>
<p>Was aus ihren Eltern wird, muss sich erst zeigen.</p>
<p>Sie wollen nicht länger getrennt sein.</p>
<p>Und sie sagen es.</p>
<p>Unsere beiden mussten einander nie suchen.</p>
<p>Sie mussten nicht entdecken, dass irgendwo noch eine Schwester mit demselben Gesicht lebt. Sie mussten keine Rollen tauschen, um eine Mutter oder einen Vater kennenzulernen.</p>
<p>Sie durften miteinander aufwachsen. Erst über Decken krabbeln. Dann durch Gärten rennen. Sich streiten. Sich vertragen. Einander helfen.</p>
<p>Und gelegentlich sehr entschieden darauf bestehen, dass Zwillinge keineswegs immer dieselbe Meinung haben.<br />
Sie wachsen zusammen mit ihrer großen Schwester auf. Mit ihren Eltern. Und mit Großeltern, bei denen noch die alten Eisbären warten.</p>
<p>Der Film wird bewegender, als ich erwartet hatte. Auch Kästners Geschichte endet nicht beim lustigen Rollentausch. Hinter allem steht die Sehnsucht zweier Kinder: nach Wahrheit, nach Nähe und nach einer Familie, in der niemand fehlt.</p>
<p>Ich sitze da und bin froh, dass sie hier sind.</p>
<p>Dann kommt diese Frage – fast unmittelbar nach Filmende:</p>
<p>»Bekommt die Lotte jetzt ein neues Handy?«</p>
<p>Ich muss lachen.</p>
<p>Bobo ist noch ganz bei den Schwestern, den Eltern und seinem gerührten Großvaterherzen. Eines der Mädchen hat dagegen längst bemerkt, dass der Film eine Angelegenheit unerledigt lässt.</p>
<p>Die Familie ist wieder beisammen.<br />
Das Handy ist immer noch kaputt.</p>
<p>Eine durchaus berechtigte Nachfrage.</p>
<p>Ihr Papa kommt noch einmal nach unten. Diesmal lassen sich die Mädchen nach oben bringen. Die Eisbären kommen selbstverständlich mit.</p>
<p>Im Wohnzimmer wird es still.</p>
<p>Ich bleibe noch einen Augenblick sitzen und schaue auf die beiden Plätze.</p>
<p>Auf den Boden.</p>
<p>Auf das Sofa.</p>
<p>Später liege ich im Bett und denke an den Tag, an dem wir die beiden noch nicht sehen durften. An Momo und ihre Schwester. Und an diesen Abend, an dem ich unsere Mädchen immer wieder anschauen musste.</p>
<p>Eine auf dem Boden.<br />
Die andere auf dem Sofa.<br />
Jede mit ihrem Eisbären.</p>
<p>Mit diesem Bild schlafe ich ein.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/5003/das-doppelte-lottchen-jens-sienknecht">Das doppelte Lottchen &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/5003/das-doppelte-lottchen-jens-sienknecht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Insel &#8211; Jens Sienknecht</title>
		<link>http://netzpool.eu/4999/die-insel-jens-sienknecht</link>
		<comments>http://netzpool.eu/4999/die-insel-jens-sienknecht#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 11:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=4999</guid>
		<description><![CDATA[<p>Am Strand beschäftigen sich Kinder und Opas oft mit ähnlichen Dingen. Kinder suchen Steine. Erwachsene schauen aufs Meer. Beides ist wichtig. Kinder entdecken. Und wir lernen, wieder genauer hinzusehen. Vielleicht ist das ein Grund, warum wir immer wieder nach Bornholm &#8230; <a href="http://netzpool.eu/4999/die-insel-jens-sienknecht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4999/die-insel-jens-sienknecht">Die Insel &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Bild-01.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-5000" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Bild-01-300x206.jpg" alt="Bild 01" width="300" height="206" /></a>Am Strand beschäftigen sich Kinder und Opas oft mit ähnlichen Dingen.</p>
<p>Kinder suchen Steine.</p>
<p>Erwachsene schauen aufs Meer.</p>
<p>Beides ist wichtig.</p>
<p>Kinder entdecken.</p>
<p>Und wir lernen, wieder genauer hinzusehen.</p>
<p>Vielleicht ist das ein Grund, warum wir immer wieder nach Bornholm zurückkehren.</p>
<p>Und so geht es wohl vielen hier.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4999/die-insel-jens-sienknecht">Die Insel &#8211; Jens Sienknecht</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/4999/die-insel-jens-sienknecht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verdichtungen</title>
		<link>http://netzpool.eu/4975/verdichtungen</link>
		<comments>http://netzpool.eu/4975/verdichtungen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 16:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=4975</guid>
		<description><![CDATA[<p>Frank Siebert, Galerist in der Großen Burgstraße 39, in Lübeck hier mit Eros und Kunst-Freundin Gisi zeigt eigene Werke: die Zuordnung zu einem speziellen Stil ist nur annährend möglich. Sehr wahrscheinlich ist hier ein eigener Stil geprägt worden, der zwischen &#8230; <a href="http://netzpool.eu/4975/verdichtungen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4975/verdichtungen">Verdichtungen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55383.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4990" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55383-300x225.jpg" alt="IMG_5538" width="300" height="225" /></a> <a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55253.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4991" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55253-300x225.jpg" alt="IMG_5525" width="300" height="225" /></a> <a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55423.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4992" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55423-300x225.jpg" alt="IMG_5542" width="300" height="225" /></a> <a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55233.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4993" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55233-300x225.jpg" alt="IMG_5523" width="300" height="225" /></a>Frank Siebert, Galerist in der Großen Burgstraße 39, in Lübeck</p>
<p>hier mit Eros und Kunst-Freundin Gisi</p>
<p>zeigt eigene Werke: die Zuordnung zu einem speziellen Stil ist nur annährend möglich. Sehr wahrscheinlich ist hier ein eigener Stil geprägt worden, der zwischen Kubismus und seiner zweidimensionaler Form zu vermuten ist.</p>
<p>Theodore Weireich/Fotos upt</p>
<p>PS. Hingehen, staunen, oder kaufen. Lohnt sich. Haul!</p>
<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55382-300x225.jpg">http://netzpool.eu/wp-content/uploads/IMG_55382-300&#215;225.jpg</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4975/verdichtungen">Verdichtungen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/4975/verdichtungen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Managré nooma</title>
		<link>http://netzpool.eu/4972/managre-nooma</link>
		<comments>http://netzpool.eu/4972/managre-nooma#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=4972</guid>
		<description><![CDATA[<p>Managré nooma Das Gute findet seinen Weg.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4972/managre-nooma">Managré nooma</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Managré nooma</em></h2>
<p><em>Das Gute findet seinen Weg.</em></p>
<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Burkina-Faso.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4973" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Burkina-Faso-300x199.jpg" alt="Burkina Faso" width="300" height="199" /></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4972/managre-nooma">Managré nooma</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/4972/managre-nooma/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pablo gratulliert zum 80.</title>
		<link>http://netzpool.eu/4969/pablo-gratulliert-zum-80</link>
		<comments>http://netzpool.eu/4969/pablo-gratulliert-zum-80#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=4969</guid>
		<description><![CDATA[<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4969/pablo-gratulliert-zum-80">Pablo gratulliert zum 80.</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Picasso-Blumenstrauß.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4970" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Picasso-Blumenstrauß-300x300.jpg" alt="Picasso Blumenstrauß" width="300" height="300" /></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4969/pablo-gratulliert-zum-80">Pablo gratulliert zum 80.</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/4969/pablo-gratulliert-zum-80/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo steckt Herr Göbell? Lübecks älteste Herberge verschandelt &#8211; Tischbein Zeichnungen im Sanella Karton</title>
		<link>http://netzpool.eu/4967/wo-steckt-herr-goebell-luebecks-aelteste-herberge-verschandelt-tischbein-zeichnungen-im-sanella-karton</link>
		<comments>http://netzpool.eu/4967/wo-steckt-herr-goebell-luebecks-aelteste-herberge-verschandelt-tischbein-zeichnungen-im-sanella-karton#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 11:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[pape uli]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpool.eu/?p=4967</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das Altstadthotel Zum Goldenen Anker in der Großen Burgstraße 9–13 in der Lübecker Altstadt gilt als eines der ältesten erhaltenen Gebäude- und Hotelensembles der Hansestadt (mit Ursprüngen teils bis ins Jahr 1439 bzw. 1225). Das Haus ist seit vielen Jahren &#8230; <a href="http://netzpool.eu/4967/wo-steckt-herr-goebell-luebecks-aelteste-herberge-verschandelt-tischbein-zeichnungen-im-sanella-karton">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4967/wo-steckt-herr-goebell-luebecks-aelteste-herberge-verschandelt-tischbein-zeichnungen-im-sanella-karton">Wo steckt Herr Göbell? Lübecks älteste Herberge verschandelt &#8211; Tischbein Zeichnungen im Sanella Karton</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Unbenannt33.jpg"><img onload="NcodeImageResizer.createOn(this);" class="alignleft size-medium wp-image-4615" src="http://netzpool.eu/wp-content/uploads/Unbenannt33-225x300.jpg" alt="Unbenannt" width="225" height="300" /></a><span data-subtree="aimfl,mfl" data-copy-service-computed-style="font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Das </span><span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><a class="H23r4e" href="https://altstadthotelzumanker.xn--hotellbeck-feb.com/de/" target="_blank" rel="noopener" data-ved="2ahUKEwie1sLBw52WAxVKR_EDHfM4Ft4Qy_kOegoIAggACAAIDRAB" data-hveid="CAIIAAgACA0QAQ" data-sb="/url?sa=i&amp;source=web&amp;rct=j&amp;url=https://altstadthotelzumanker.xn--hotellbeck-feb.com/de/&amp;ved=2ahUKEwie1sLBw52WAxVKR_EDHfM4Ft4Qy_kOegoIAggACAAIDRAB&amp;opi=89978449&amp;cd&amp;psig=AOvVaw3LZhAWLYLe_MM3NB9WtC0Z&amp;ust=1786707838503000" data-copy-service-computed-style="font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 500; margin: 0px; text-decoration: underline 1px rgb(26, 13, 171); border-bottom: 0px rgb(26, 13, 171);">Altstadthotel Zum Goldenen Anker</a><!--TgQPHd|||[[&quot;https://altstadthotelzumanker.xn--hotellbeck-feb.com/de/&quot;,null,null,[null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,[{&quot;1218&quot;:[16]}]],16,null,&quot;Altstadthotel Zum Goldenen Anker - HOTEL LüBECK&quot;,&quot;Das Hotel Altstadthotel Zum Goldenen Anker Lübeck liegt in unmittelbarer Nähe vom Heiligen-Geist-Hospital, und zwar etwa 5 Minuten zu Fuß von hier entfernt. Lage. Das Bed \u0026 Breakfast befindet sich im Viertel Innenstadt, 1 km von einer heiligen Stätte, der Aegidienkirche. Die St. Petri zu Lübeck ist nicht weit entfernt vom Hotel gelegen. Die Lage in circa 20 Gehminuten Entfernung vom Drägerpark ist ein großer Vorteil für Gäste vom Altstadthotel Zum Goldenen Anker Lübeck. Die Unterkunft liegt rund 100 Meter von der Bushaltestelle Grosse Burgstrasse und 17 km vom Bahnhof Lübeck-Travemünde Strand in Lübeck entfernt. Zimmer. Das Hotel verfügt über 15 Gästezimmer, die über einen Balkon und eine Sitzecke verfügen ...&quot;,null,null,&quot;https://encrypted-tbn3.gstatic.com/faviconV2?url\u003dhttps://altstadthotelzumanker.xn--hotellbeck-feb.com\u0026client\u003dAIM\u0026size\u003d128\u0026type\u003dFAVICON\u0026fallback_opts\u003dTYPE,SIZE,URL&quot;,[[1786621438503710,66144074,3725998323],null,null,null,null,[[2,0,0,11]]],null,&quot;24715a3d-9abc-4476-95cc-c2a3ec709c78&quot;]]--></span> in der Großen Burgstraße 9–13 in der Lübecker Altstadt gilt als eines der ältesten erhaltenen Gebäude- und Hotelensembles der Hansestadt (mit Ursprüngen teils bis ins Jahr 1439 bzw. 1225). Das Haus ist seit vielen Jahren für seinen extrem rustikalen, baustellenartigen und umstrittenen historischen Zustand bekannt, wird aber als einfache Pension bzw. Bed &amp; Breakfast betrieben.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu/4967/wo-steckt-herr-goebell-luebecks-aelteste-herberge-verschandelt-tischbein-zeichnungen-im-sanella-karton">Wo steckt Herr Göbell? Lübecks älteste Herberge verschandelt &#8211; Tischbein Zeichnungen im Sanella Karton</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://netzpool.eu">netzpool</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://netzpool.eu/4967/wo-steckt-herr-goebell-luebecks-aelteste-herberge-verschandelt-tischbein-zeichnungen-im-sanella-karton/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
