Sehr geehrte, liebe Evelyn Palla – DB-Chefin in Berlin. netzpool-Korrespondenten haben Ihre letzte Presse-Konferenz besucht. Klare Worte, gute Pläne, aber Absichtserklärungen. Lesen Sie mal, wie die Realität in den Zügen aussieht.
Sie brauchen nur die Bahn-Card-Nr.: 7081 4112 6363 7676 1. Klasse aufzurufen, dann werden Sie lesen, was passiert ist und an StGB 223 grenzt. Seelische Grausamkeit. Fazit vorweg: Die Bahn kassiert den vollen Preis, und gibt – bei Mängeln-nicht mal den halben Preis zurück, wenn überhaupt.
Fakt 1: Verspätungen auf der Stecke Lübeck München/Simbach – laut Protokoll: 15 mal, in Stunden: 11
Fakt 2: dadurch Zug-Anschlüsse verpasst: 4
Fakt 3: Auswahl neue Speisekarte (klein): Chilli und Kartoffelsuppe – das ist alles, nur “wir servieren statt Butter jetzt Margarine”!
Fakt 4: Fahrkartenkontrolle: “Ihre Karte ist ungültig, steht nicht in meinem Computer.”
Fakt 5: Seit 12 Jahren erwerben wir die Bahn-Card, z.Zt. mehr als 300 Euro, plus Gebühren – steht nicht im Computer?
Fakt 6: Lange Stopps 2 x Bahnpolizei wegen Suicid-Verdacht auf den Gleisen.
Fakt 7: Geplante Ankunft Hamburg-Hbf 19.h , tatsächlich 21.50 – nach Lübeck 6.05 am nächsten Morgen! Bus nach Ahrensburg. 10 Minuten mit Gepäck quer durch den Bahnhof in “Begleitung” von Drugs- und Drogen-Händlern.
Fakt 8: Ankunft in Lübeck um Mitternacht – nach 12 Stunden von München. Normal 6 – 7 Stunden.
Liebe Frau Palla, das ist nicht normal!
Wie Goethe sagt: Erfolg hat nur drei Buchstaben: TUN!
Kopie an Korrespondenten Wien, Zürich, Berlin
np/upt ©
Unser Korrespondent war tagelang nach den Bahn-Erlebnissen traumatisiert.
Fakt 9: Tut was, sofort! Nehmt Euch ein Beispiel an der Schweiz, an Österreich.
Wieso können die pünktlich und wir schlurig?
Oder ist das neue Bahn-Motto gleichgültig: nicht normal ist normal!
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Kopie: Prof Dr. Jüngling, Hamburg
Kanzlei Schwarzl Dres, Lübeck
MDR/NDR, Dresden, Hamburg